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Infomaterial Kalkung landwirtschaftlicher Kulturen

Fachartikel, Präsentationen, Info- und Lehrmaterial und wissenschaftliche Publikationen zur Vertiefung – mehr erfahren im Verlauf der Website

2024 DLG Mitteilungen Sonderausgabe

Zukunft Landwirtschaft.

KALK. Grundlage klimastabiler Böden

07/25 Naturkalk

Der neue Flyer: Kalkung für Nährstoffeffizienz und klimastabile Böden

European Union

Trails 4 Soil.eu Flyer

ima europe

#limeforlife Projekt der Ima EU

Fachartikel zur Kalkung landwirtschaftlicher Kulturen

08/25 agrarheute

  • Jetzt kalken? 7 Tipps, wie Landwirte mit Kalk die Bodenfruchtbarkeit verebssern

07-08/25 DLG 

  • Teil 1: Die optimale Kalkdüngung, Best Practice für Praktiker
  • Teil 2: Die optimale Kalkdüngung, Best Practice für Praktiker
  • Teil 3: Die optimale Kalkdüngung, Best Practice für Praktiker
  • Teil 4: Die optimale Kalkdüngung, Best Practice für Praktiker
  • Teil 5: Die optimale Kalkdüngung, Best Practice für Praktiker

08/25 Bayrisches Landwirtschaftliches Wochenblatt

  • pH-Wert im Blick: So kalken Landwirte Acker und Grünland optimal

07/25 isip Rheinland-Pfalz

  • Rechenbeispiel zur Stoppelkalkung

07/25 agrarheute

  • Kalkdünger und Kalkpreise 2025: Darum setzen Landwirte voll auf Stoppelkalkung

07/2025 agrarheute

  • Kalkdünger im Vergleich: 3 Tipps zu Qualitäten, Kosten, Nährstoffentzügen

06/25 agrarheute

  • Den Boden gegen Stress wappnen – Kalk ist ein Mittel den Boden robuster zu machen

06/25 Agrarzeitung

  • Kalk und seine Qualitäten

06/25 Bayrisches Wochenblatt

  • Magnesium-Mythos: Das kann Kalk wirklich

05/25 topagrar

  • Mit Kalk den Boden stabilisieren

05/25 Saaten-Union

  • Saatgutqualität: Kalkung verbessert die Langlebigkeit von Weizenkörnern

05/25 agrarheute

  • Kalk für die Kartoffeln

04/25 topagrar 

  • Holen Sie Ihr Grünland aus dem Winterschlaf!

02/25 topagrar

  • Hohe Niederschlagsmengen: Kalkung vorziehen?

01/25 topagrar

  • Was kennzeichnet einen guten Ackerboden?

07/2020 Düngekalk-Hauptgemeinschaft, Dr. Reinhard Müller

  • Verschiedene Kalkdünger für eine gute Bodenfruchtbarkeit

06/2020 Düngekalk-Hauptgemeinschaft, Dr. Reinhard Müller

  • Bodenfruchtbarkeit mit Kalkung – für nachhaltigen Ackerbau

09/2016 LOP, Dr. Joachim Liebler

  • Kalk ist nicht gleich Kalk

09/2016 DLZ agrarmagazin, Manfred Fiedler

  • Bodenfruchtbarkeit nicht auf’s Spiel setzen

09/2016 

  • Bodenreaktion und Kalkung im Kartoffelbau – Kartoffelbau

04/2014 DHG, Reinhard Müller

  • Fachgerechte Kalkdüngung zu Mais – Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz erhöhen, Ertragsminderung vermeiden

7/2013 Herberts Molitor, Dr. hans-Jürgen Klasse

  • Raps belohnt die Arbeit am Acker

07/2013 Getreidemagazin, Max Schmidt

  • Vorsaatkalkung – dem hohen Kalkanspruch der Gerste gerecht werden

02/2013 Der Kalk im Boden fehlt zu oft

  • Bodenuntersuchungsergebnisse zeigen vielerorts Handlungsbedarf

25.08.2012 – Bauernblatt, Lausen u Gosch

  • Düngung auf Acker- und Grünlandflächen – die optimalen pH-Werte

20.06.2012 Hof & Feld

  • Kalkversorgung der Böden in NRW

aid infodienst

Liming for Quality Protection:

Liming in agriculture (on arable soils) helps to ensure the grain quality with low content of heavy metals. This aid flyer informs about the context of liming and absorption of heavy metals in plants and gives some advice about good farming practice with liming.

Quelle: BZL, Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, www.ble.de/bzl

Liming for quality protection

Präsentationen zur Kalkung landwirtschaftlicher Kulturen

2016 Naturkalk 

  • Basis Präsentation zur Land- und Forstwirtschaft

LfL 

  • Steigt die Bedeutung der Kalkdüngung durch die neue Düngeverordnung

2016 Forum DLG-Feldtage 

  • Einfluss des Boden-pH-Wertes auf die Aktivität der Mikroorganismen

2011 Naturkalk

  • Kalk(en) auf den Punkt gebracht, warum Standoer-angepasster pH-Wert so wichtig ist

06/2014 Düngekalk-Forum DLG Feldtage

  • Nachhaltige Bewirtschaftung durch gute Kalkversorgung (Dr. Zorn)
  • Wirtschaftlicher Aspekt der Kalkdüngung (Dr. Reisenweber)
  • Gute Kalkversorgung – optimale Nährstoffverfügbarkeit (Prof. Scherer)

06/2013 DHG-Fachtagung Bodenschutz 

  • Agriculture lime for soil conversation and fertility
  • Bedeutung des Bodenschutzes für die Pflanzenproduktion und die Gewässerqualität (LfL)
  • Präzise Kalkung – Grundlage für hohe und sichere Erträge – precision farming (Agri Con)
  • Nachhaltiger, effizienter Pflanzenbau – beste fachliche Praxis (Schäfer)
  • Konzept für eine multifunktionale Boden- und Landschaftsnutzung (zalf)
  • The European System of Soil Data and the Relevance for Soil Protection (European Commission)

2008 DHG- Fachtagung Düngekalk

  • Grundlagen der Kalkdüngung – Ein Zusammenspiel vielfältiger Wirkungsparameter
  • Kalkwert von Düngemitteln – eine Bewertung von Düngesystemen
  • Ökonomische Aspekte der Kalkdüngung – die Kalkversorgung bestimmt den Betriebserfolg
  • Teilflächenspezifische Kalkung – Die Antwort auf Boden- und pH-Wert-Unterschiede

Info- und Lehrmaterial zur Kalkung von landwirtschaftlicher Kulturen

02/2026

  • Neue Broschüre: Infos zur Düngung

07/2025 Naturkalk

  • Der neue Flyer: Kalkung für Nährstoffeffizienz und klimastabile Böden

2020 Bundesinformationezentrum Landwirtschaft

  • Mit Kalk gegen Schwermetalle

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft

Klimaschutz im landwirtschaftlichen Betrieb

lk Landwirtschaftskammer Salzburg

Kalk – Basis für Bodenfruchtbarkeit: Praxis Ratgeber (Josef Galler)

Naturkalk

Basisbroschüre mit allen wichtigen Aspekten zur Kalkversorgung fruchtbarer Böden

Naturkalk

Naturkalk und Humus sind die Basis der Bodenfruchtbarkeit

Naturkalk

Branntkalk ist der hochwertigste und reaktivste Düngekalk. Er wird für besondere Fälle eingesetzt und dann, wenn eine schnelle Wirkung gewünscht ist.

Branntkalk. Die aktive Energie für Mehrertrag

lebens.mittel.punkt

Link: Kalk für gesunden Boden – die Wirkung:

  • Auf Boden und Bodenstruktur
  • Waldkalkung gegen Versauerung und Waldsterben
  • Grünlandkalkung: Was hat Kalk mit Milch zu tun?
  • Im Gartenboden auf Obst und Gemüse

Wissenschaftliche Publikationen zur Kalkung landwirtschaftlicher Kulturen

Drop-down für die Zusammenfassung ⇓

Potential benefits of liming to acid soils on climate change mitigation and food security

Link: Potenzielle Vorteile der Kalkung von sauren Böden für den Klimaschutz und die Ernährungssicherung

Wang, 2021, Potential benefits of liming to acid soils on climate change mitigation and food security

Wang et al., Glob Change Biol. 2021;00:1–15.

Zusammenfassung: (weltweite Betrachtung!)

Weltweit werden etwa 50 % aller Ackerböden als sauer eingestuft. Da Ernte und Pflanzenwachstum unter sauren Bodenbedingungen erheblich beeinträchtigt werden, setzen viele Landwirte, aber zunehmend auch Forstwirte, Kalk ein, um den pH-Wert des Bodens anzuheben. Neben dem direkten Einfluss auf den pH-Wert des Bodens wirkt sich die Kalkung auch auf die C- und Nährstoffkreisläufe im Boden und die damit verbundenen Treibhausgasflüsse (THG) aus.

In dieser Meta-Analyse haben wir 1.570 Daten aus 121 feldbasierten Studien weltweit ausgewertet, um die Auswirkungen der Kalkung auf die THG-Flüsse im Boden und die Pflanzenproduktivität zu bewerten. Wir fanden heraus, dass die Kalkung den Ernteertrag signifikant um 36,6 % erhöht. Es wurde zudem festgestellt, dass die organischen Kohlenstoffvorräte (SOC) im Boden jährlich um 4,51% zunehmen, obgleich auch die Bodenatmung angeregt wird (7,57%). Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Kalkung die Boden-N2O-Emissionen um 21,3 %, die ertragsskalierten N2O-Emissionen um 21,5 % und die CH4-Emissionen und ertragsskalierten CH4-Emissionen von Reisfeldern um 19,0 % bzw. 12,4 % reduziert.

Wenn man davon ausgeht, dass alle sauren landwirtschaftlichen Böden regelmäßig gekalkt werden, ergibt sich durch die Kalkung für die THG-Bilanz ein Gesamtnutzen von 633-749 Tg CO2-eq Jahr-1 aufgrund der Verringerung der N2O-Emissionen der Böden (0,60-0,67 Tg N2O-N Jahr-1) und der CH4-Emissionen von Reisböden (1,75-2,21 Tg CH4 Jahr-1) sowie der Erhöhung der SOC-Vorräte (65,7-110 Tg C Jahr-1).

Liming impacts on soils, crops and biodiversity in the UK: A review

Link: Holland, 2018 – Liming impacts on soils, crops and biodiversity in the UK: A review

Abstract:

Fertile soil is fundamental to our ability to achieve food security, but problems with soil degradation (such as acidification) are exacerbated by poormanagement. Consequently, there is a need to better understandmanagement approaches that deliver multiple ecosystem services from agricultural land. There is global interest in sustainable soil management including the re-evaluation of existing management practices. Liming is a long established practice to ameliorate acidic soils and many liming-induced changes are well understood. For instance, short-termliming impacts are detected on soil biota and in soil biological processes (such as in N cycling where liming can increase N availability for plant uptake). The impacts of liming on soil carbon storage are variable and strongly relate to soil type, land use, climate and multiple management factors.
Liming influences all elements in soils and as such there are numerous simultaneous changes to soil processes which in turn affect the plant nutrient uptake; two examples of positive impact for crops are increased P availability and decreased uptake of toxic heavy metals. Soil physical conditions are at least maintained or improved by liming, but the time taken to detect change varies significantly.

Arable crops differ in their sensitivity to soil pH and for most crops there is a positive yield response. Liming also introduces implications for the development of different crop diseases and liming management is adjusted according to crop type within a given rotation. Repeated lime applications tend to improve grassland biomass production, although grassland response is variable and indirect as it relates to changes in nutrient availability. Other indicators of liming response in grassland are detected in mineral content and herbage qualitywhich have implications for livestock-based production systems. Ecological studies have shown positive impacts of liming on biodiversity; such as increased earthworm abundance that provides habitat for wading birds in upland grasslands.

Finally, understanding of liming impacts on soil and crop processes are explored together with functional aspects (in terms of ecosystems services) in a new qualitative framework that includes consideration of howliming impacts change with time. This holistic approach provides insights into the far-reaching impacts that liming has on ecosystems and the potential for liming to enhance the multiple benefits from agriculturally managed land. Recommendations are given for future research on the impact of liming and the implications for ecosystem services.

Einfluss der Kalkung auf Abbau organischer Substanz

Link: Wachendorf, C., 2015: englisch: Einfluss der Kalkung auf Abbau organischer Substanz

Zusammenfassung:
Short-term potential carbon (C) and nitrogen (N) mineralization of soil organic matter and belowground plant litter was determined in the top soil layer of a sandy soil of a short-rotation coppice (SRC) and the effect of addition of lime, mineral nitrogen and poplar roots was determined. Lime addition was equivalent to 1.2 mg CaCO3 g?1, mineral N and root litter were added corresponding to 6.8 ?g N g?1 and 13.8 mg roots g?1 soil respectively. Partitioning of carbon dioxide (CO2) derived from lime and soil organic matter (SOM) was calculated by using stable isotope analysis of the CO2. In addition, particulate organic matter (POM) as well as microbial biomass carbon and nitrogen were analyzed after 51 days of incubation.

Addition of lime decreased CO2 derived from organic matter in all treatments, but the level of decrease varied with N and root litter addition. Microbial biomass C and N increased with N addition in soil without root litter but decreased with root litter, nevertheless an immobilization of mineral N was especially high in soil amended with root litter. Particulate organic matter (POM) decreased by 41% of its dry weight in root litter amended soil.
Liming decreased decomposition of POM in these soils,whereas no effect was observed after addition of mineral nitrogen or mineral nitrogen and lime. These results show that liming has the potential to decrease C mineralization of humified organic matter as well as plant residues and that decreased mineralization of organic matter occurred after liming, even if mineral N was added.

Analytische Auswertung von Dauerversuchen auf Sandböden mit hohen Kalkgaben und unterschiedlichen Kalkformen zur Frage der Wirkung auf den Humus und die Kalkbilanz

Link: Kalkdünger-Wirkung auf Humus +Kalkbilanz, R. Müller, Diplomarbeit 1983

1983 wurde an 3 nordeutschen Kalk-Dauerversuchen auf Sandböden (Lüneburger Heide) die Wirkung verschiedener Kalkdünger auf den Humusgehalt, pH-Wert und Kalkbilanz untersucht.

Die pH-Werte konnten mit 50 – 62 dt/ha CaO in 7 Jahren signifikant erhöht werden.
Auf 2 Standorten wurden auch 7 Jahre nach Versuchsbeginn 70 – 90 % der zugeführten Kalkmenge bis in 90 cm Tiefe wiedergefunden, noch gebunden.
Die KAK eff wurde deutlich erhöht.

Der Humusgehalt wurde in den 7 Jahren nicht nennenswert verändert.

Veränderung des Scher- und Kompressionsverhalten von Ap-Hporizont-Material aus Löß-Parabraunerden durch Kalkung

Link:Veränderung der Scher- und Kompressionsverhaltens von Ap-Horizont-Material aus Löß-Parabraunerden durch Kalkung, Pollehn, 1979

Zusammenfassung: Standardisierte Formlinge aus Löß-Parabraunerde-Ap-Horizontmaterial wurden ohne und mit einem in 2 Stufen gesteigerten Kalkzusatz bei 3 Feuchtestufen Scher- und Kompressionstests bei steigender Normalspannung unterzogen. Die Kalkung bewirkte generell insbesondere eine Erhöhung des Anfangsscherwiderstandes und auch eine Verminderung der Kompressibilität. Diese gefügestabilisierende Wirkung wird auf das Flocken der Tonsubstanz an den Berührungsstellen der Schluffkörner in der Bodenmatrix zurückgeführt.

Summary: Standardised artificial bodies prepared from soil material of a loess-derived leached brown soil-Ap-horizon were tested with respect to their shear resistance and compressibility. The noncalcareous material was enriched with lime (2 steps), soil humidity changed (3 steps) and the normal pressure increased (4 steps). Liming generally caused an increased initial shear resistance and led to a lowering of compressibility. The effect of lime is interpreted as a result of flocculation of the clay particles at the points of contact between silt grains in the soil matrix.

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