DLG-Feldtage 2026 – Besuchen Sie den Kalkverband Agrar am Stand VA13

DLG-Feldtage 2026

Kalkung im Fokus: Bodengesundheit sichtbar machen

DLG-Feldtage 2025

Vom 16. bis 18. Juni 2026 ist der Kalkverband Agrar auf den DLG-Feldtagen in Bernburg vertreten. Sie finden uns am Stand VA13 – dem Treffpunkt rund um Boden, Pflanzen und moderne Kalkdüngung.

Die DLG-Feldtage zählen zu den bedeutendsten Freilandveranstaltungen für modernen Pflanzenbau und innovative Agrartechnik in Deutschland. Unter dem Leitthema „Pflanzenbau out of the Box“ stehen zukunftsorientierte Lösungen für nachhaltige Anbausysteme, Ressourceneffizienz und Bodengesundheit im Mittelpunkt.

Passend dazu richtet der Kalkverband Agrar den Blick auf das Fundament erfolgreicher Pflanzenproduktion: den Boden. Gerade unter den aktuellen agrarischen Rahmenbedingungen gewinnt eine bedarfsgerechte Kalkung weiter an Bedeutung. Sie hilft, Bodenversauerung entgegenzuwirken, die Bodenstruktur zu verbessern und Verschlämmung sowie Erosion zu reduzieren. Gleichzeitig unterstützt Kalk die optimale Ausnutzung von Nährstoffen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Effizienz der Grundnährstoffversorgung.

Praxisnah: Bodenprofil und Demoparzellen

Am Stand erhalten Sie fachliche Informationen, praxisnahe Einblicke und anschauliche Demonstrationen rund um die Kalkdüngung. Ein besonderes Highlight ist das begehbare Bodenprofil.

Dort werden die physikalischen, chemischen und biologischen Zusammenhänge im Boden direkt sichtbar. Der Perspektivwechsel „auf Augenhöhe der Wurzeln“ zeigt, wie eng Bodenstruktur, Durchwurzelung, Wasseraufnahme und Nährstoffverfügbarkeit miteinander verbunden sind.

Demoparzellen zeigen die Unterschiede zwischen optimal und suboptimal versorgten Böden. So wird anschaulich erlebbar, welchen Einfluss Naturkalk auf Bodenqualität, Pflanzenentwicklung und Ertragssicherheit in Landwirtschaft und Forstwirtschaft haben kann.

Austausch rund um Kalkung und Bodengesundheit

Diskutieren Sie mit uns aktuelle pflanzenbauliche Fragestellungen und praktische Lösungsansätze rund um den Ackerboden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Bedeutung stabiler Bodenstrukturen, die Verbesserung der Wasseraufnahme und die Rolle der Kalkung für eine nachhaltige Grundnährstoffversorgung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den gemeinsamen Austausch vor Ort!

Für alle Infos vorab, besuchen Sie gerne unsere Seite zu den DLG-Feldtagen unter folgendem Link: Veranstaltungen: DLG-Feldtage 2026

DLG-Feldtage 2026
16.–18. Juni 2026
Bernburg
Kalkverband Agrar: Stand VA13


Hier der Link zur Download-Datei:

Newsbeitrag: DLG-Feldtage 2026 – Boden und Pflanze im Fokus – Kalkverband Agrar

Jubiläum in mehrfacher Hinsicht – 30 Jahre Kalkungversuch, 60 Jahre Feldversuch und der 30. Feldtag

30. Feldtag in Cunnersdorf

Am 3. Juni 2026 steht in Cunnersdorf (in Sachsen bei Leipzig) ein ganz besonderes Event an: Die landwirtschaftliche Anwendungsforschung der SKW Piesteritz feiert ein Doppeljubiläum. Auf den rund 60 ha umfassenden Versuchsfeldern werden 60 Jahre landwirtschaftliche Anwendungsforschung und gleichzeitig der 30. Cunnersdorfer Feldtag zelebriert.

Die Versuchsstation in Cunnersdorf hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem der wichtigsten, praxisnahen Treffpunkte für Landwirte, Berater und Agrarwissenschaftler in Deutschland entwickelt. Düngeversuche und Effiziente Lösungen für die Praxis stehen im Vordergrund. In den vergangenen Jahren wurden vermehrt auch Zukunftstechnologien wie moderne Sensortechniken, präzise Applikationsverfahren sowie Drohnen- und Satellitendaten zur teilflächenspezifischen Düngung integriert.

  • 60 Erntejahre zur Wirkung mineralischer und organischer Düngung, Nährstoffeffizienz und Bodengesundheit.

Dauerversuch zur Kalkung

Unter anderem läuft an dem Standort ein sehr bekannter Kalkformen-Dauerversuch, der bereits seit 1996 durchgeführt wird. Untersucht wird, wie sich verschiedene Kalkformen langfristig auswirken. Ziel ist es, den Boden im optimalen pH-Bereich zu halten – also in dem Bereich, in dem Pflanzen am besten wachsen können. Der Versuch wird mit einer klassischen Fruchtfolge (z. B. Zuckerrübe – Sommergerste – Ackerbohne – Winterweizen – Wintergerste) betrieben.

Kalken gehört seit langem zur guten landwirtschaftlichen Praxis: Ein Boden, der optimal mit Kalk versorgt ist, kann Nährstoffe besser aufnehmen und speichern. Das hilft den Pflanzen zu wachsen und sorgt dafür, dass Dünger effizient genutzt wird.
Kalk gleicht zudem die natürliche Versauerung des Bodens aus. Dadurch verbessert sich die Bodenstruktur, das Bodenleben wird aktiver und Nährstoffe stehen den Pflanzen besser zur Verfügung. Gleichzeitig werden schädliche Stoffe im Boden weniger aufgenommen. Das Ergebnis: gesündere Pflanzen und stabilere Erträge.

Die Ergebnisse der letzten zehn Jahre zeigen klar: Flächen, die regelmäßig gekalkt wurden, bringen fast immer höhere Erträge als Flächen ohne Kalk. Im Durchschnitt liegt der Vorteil bei bis zu 7 % – in einzelnen Jahren sogar deutlich darüber.

Keine negativen Begleiteffekte durch Magnesium: Ein in der landwirtschaftlichen Praxis oft diskutierter „Magnesium-Mythos“ wurde widerlegt: Negative Auswirkungen durch die infolge der Düngung gestiegenen Magnesiumgehalte im Boden konnten im Versuch nicht festgestellt werden. Im Gegenteil: Sie haben sogar zu besseren Erträgen beigetragen. Auch Bodenuntersuchungen bestätigen die Ergebnisse: Besonders bei magnesiumhaltigem Kalk bleibt mehr Magnesium im Boden verfügbar – ein zusätzlicher Vorteil für das Pflanzenwachstum.

Schleichender Verfall ohne Kalk: Während die gekalkten Varianten im optimalen Bereich gehalten werden, wurden die Kontrollparzellen seit 1996 nicht gekalkt. Diese Parzellen weisen nur noch einen pH-Wert von 5,8 (pH-Klasse B = Unterversorgung) auf. Der Versuch verdeutlicht damit, dass Kalkmangelerscheinungen schleichend auftreten.

Nährstoffeffizienz & Düngemittelpreise: Neben dem Ertrag spielt auch die Nutzung des Stickstoffdüngers eine große Rolle. Hier zeigt sich ebenfalls ein Vorteil der Kalkung: Pflanzen können den Stickstoff besser aufnehmen. Das bedeutet, dass mehr vom Dünger tatsächlich in der Pflanze ankommt und weniger verloren geht. Das ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch gut für die Umwelt.

Kalk ist im Vergleich zu anderen Mineraldüngern günstig. Da ein erheblicher Teil des Düngers auf sauren Böden wirkungslos verpufft, liefert der Versuch in Cunnersdorf das stärkste Argument für die Kalkung. In Zeiten unvorhersehbarer und hoher Preise für Stickstoff- und Phosphordünger ist die Kalkung der effektivste Hebel, um teure Mineraldünger einzusparen.

Die über Jahrzehnte gewonnenen Erkenntnisse zeigen zusammengefasst:

  • Mit Kalk wachsen die Pflanzen meist besser als ohne Kalk
  • Je nach Jahr und Kultur sind Mehrerträge von wenigen Prozent bis zu 20 % möglich
  • Besonders gute Ergebnisse zeigen Kalkarten mit Magnesium – sie liefern oft die höchsten Erträge
  • Auch andere Kalkarten wirken positiv
  • Ohne Kalk bleiben die Erträge dauerhaft auf niedrigerem Niveau
  • Die Unterschiede schwanken je nach Wetter – der positive Effekt bleibt aber bestehen

Fazit:
Kalken ist eine einfache, aber sehr wirksame Maßnahme. Wer seinen Boden regelmäßig und passend zum Standort kalkt, sorgt dafür, dass Pflanzen Nährstoffe besser nutzen können – und der Dünger wird effizienter gebraucht. Angesichts hoher Fixkosten und volatiler Düngerpreise ist Kalk historisch gesehen „so wertvoll wie noch nie“, da er mit minimalem finanziellem Einsatz den gesamten betrieblichen Gewinn absichert.

Link zum SKW-Feldtag: https://www.duengerevents.de/?gad_source=1&gad_campaignid=1815817855#home

 

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30 Jahre Dauerversuch zur Kalkung_Kalkverband Agrar

Weltwassertag 2026 – Water and Gender

„Water and Gender“: Wasser, Gleichstellung und nachhaltige Ressourcennutzung

Der Weltwassertag am 22. März 2026 steht unter dem Leitthema „Water and Gender“. Damit rückt die internationale Gemeinschaft die enge Verbindung zwischen Wasserzugang und Geschlechtergerechtigkeit in den Fokus. Nach Einschätzung von UN-Water ist ein gleichberechtigter Zugang zu Wasser sowie die Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen eine zentrale Voraussetzung für ein nachhaltiges Wassermanagement und die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele.

Foto: UN-Water/World Water Day (FAO/Daniel Dolidze)

Aktuelle Analysen, unter anderem im Weltwasserbericht der UNESCO, zeigen, dass der Druck auf die globalen Wasserressourcen weiter zunimmt. Klimawandel, steigender Wasserbedarf und zunehmende Nutzungskonflikte führen dazu, dass Wasser regional knapper und ungleich verteilt ist. Besonders in ländlichen Regionen tragen Frauen häufig die Hauptverantwortung für die Wasserversorgung, was direkte Auswirkungen auf Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung hat.

Neben den sozialen Aspekten spielt die Funktionsfähigkeit natürlicher Systeme eine entscheidende Rolle für die Wasserverfügbarkeit. Bereits im Jahr 2024 wurde das Thema effizienter Wasserspeicherung in Böden näher betrachtet. Böden stellen die Schlüsselkomponente im Wasserkreislauf dar. Ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern, hängt maßgeblich von Bodenstruktur, Humusgehalt und pH-Wert ab. Gut strukturierte, kalkversorgte Böden weisen eine stabile Krümelstruktur auf, die die Infiltration fördert und die Wasserspeicherung erhöht. Gleichzeitig verbessert eine aktive Bodenbiologie die Porenbildung und damit die Wasserhaltekapazität. Verdichtete oder saure Böden hingegen verlieren diese Funktionen, wodurch Wasser verstärkt oberflächlich abfließt und weniger für Pflanzen verfügbar ist.

Vor dem Hintergrund zunehmender Wetterextreme – wie längeren Trockenperioden und intensiveren Starkregenereignissen – gewinnt eine angepasste Bewirtschaftung weiter an Bedeutung. Strukturstabile, biologisch aktive Böden mit ausgeglichenem pH-Wert können Wasser effizienter aufnehmen und speichern. Dadurch lassen sich sowohl Ertragsschwankungen reduzieren als auch Wasserressourcen nachhaltiger nutzen.

Auch stehende Gewässer wie Teiche und Seen leisten einen Beitrag zum Wasserhaushalt und zum lokalen Klima. Sie wirken als Speicher, puffern Abflussdynamiken und tragen durch Verdunstung zur Kühlung bei. Gleichzeitig ist eine stabile Wasserqualität entscheidend für funktionierende aquatische Ökosysteme. Maßnahmen zur pH-Regulierung können hierbei eine wichtige Rolle spielen – ein Leitfaden dazu unter naturkalk.de/einsatzgebiete/teich/.

Der Weltwassertag 2026 verdeutlicht die enge Verknüpfung von sozialen, ökologischen und landwirtschaftlichen Fragestellungen. Eine nachhaltige Sicherung der Ressource Wasser erfordert sowohl gerechte Zugangsstrukturen als auch leistungsfähige Böden und intakte Ökosysteme als Grundlage des Wasserhaushalts.

Weiterführende Informationen zum Weltwassertag finden Sie hier:

Wald als Wasserspeicher – zum Tag des Waldes

Kalkeinsatz in Gewässern – Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V.

https://www.weltwassertag.com/

 

Newsbeitrag zum Download:

Weltwassertag 2026 – „Water and Gender“: Wasser, Gleichstellung und nachhaltige Ressourcennutzung (Kalkverband Agrar)

Bodenschutzpreis 2025 – Hessen

Gemeinsame Pressemitteilung

 

Boden schützen. Wälder stärken. Zukunft sichern. – Minister Jung nimmt Bodenschutzpreis von DFWR und Kalkverband Agrar entgegen

Berlin, 4. März 2026 – Der Bodenschutzpreis 2025 des Kalkverbandes Agrar im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. und des Deutschen Forstwirtschaftsrates e. V. (DFWR) geht an das Bundesland Hessen. Im Rahmen eines parlamentarischen Abends in Berlin wurde der hessische Minister Ingmar Jung für das besondere Engagement des Landes im klimaresilienten Waldmanagement und bei der Umsetzung der Bodenschutzkalkung im Wald ausgezeichnet.

Der Preis würdigt Maßnahmen mit positivem Mehrwert für Praxis, Wissenschaft und gesellschaftspolitische Fragen zum Schutz des Bodens und der darauf wachsenden Pflanzen und Bäume. Viele Waldböden in Deutschland sind weiterhin durch historische Schadstoffeinträge und die Folgen des Klimawandels belastet. Die Bodenschutzkalkung trägt dazu bei, Versauerung auszugleichen, die Aktivität von Bodenorganismen zu fördern und die Vitalität der Wälder langfristig zu stabilisieren. Hessen setzt hierbei auf eine fachlich fundierte, bedarfsgerechte Umsetzung und stärkt so die Widerstandskraft seiner Wälder.

Christian Haase, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, erklärte: „Der Zustand unserer Wälder ist ein Weckruf. Wer den Waldboden vernachlässigt, gefährdet die Zukunft des Waldes. Hessen zeigt mit der konsequenten Bodenschutzkalkung, dass verantwortungsvolle Politik handelt, statt abzuwarten. Bodenschutz ist aktiver Klimaschutz – und eine Investition in die Widerstandskraft unserer Wälder, in Biodiversität, sauberes Wasser und nachhaltige Holzversorgung. Dieses Engagement setzt Maßstäbe.“

Ingmar Jung, Forstminister des Landes Hessen, sagte:Der Bodenschutzpreis ist für uns als Land Hessen Anerkennung und Ansporn zugleich. Die Auszeichnung bestätigt den Weg, den wir in Hessen gemeinsam mit der forstlichen Praxis, unseren privaten und kommunalen Waldbesitzern, der Wissenschaft und der Verwaltung gehen: Wir verstehen den Schutz des Waldbodens als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Forstwirtschaft und als Grundlage unseres Waldökosystems. Diesen Ansatz wollen wir künftig weiterentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Bodenschutz weiter stärken. Wir richten den Blick konsequent auf die langfristigen Wirkungen, denn die Zukunft unserer Wälder entscheidet sich nicht allein in den Baumkronen. Sie entscheidet sich auch im Boden.

 

Rolf Werner, Vorsitzender des Kalkverbandes Agrar im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V., betonte: „Es ist wichtig, vor allem die Privatwaldbesitzenden mit fachlichen Informationen zu unterstützen. Zudem sind finanzielle Förderprogramme notwendig, um eine breite Umsetzung von Waldfördermaßnahmen zu erreichen. Hierzu zählt auch die Bodenschutzkalkung. Denn nur langfristig intakte Böden können mit Extremsituationen wie Starkregen umgehen und eine Grundlage für gesunde Bäume bieten. Gezielte Bodenschutzkalkungen sind essenziell, damit die Böden mindestens auf einem Vitalitätsniveau gehalten werden können.“

 

Einen fachlichen Impuls setzt Herr Stefan Nowack vom Landesbetrieb HessenForst aus Hessen. In seinem Vortrag mit dem Titel „Bedeutung des Bodenschutzes und der Bodenschutzkalkung in den Wäldern Heesens“ erläuterte er die Herausforderungen zur Bewirtschaftung unserer Wälder und die Aufgabenstellungen für die Zukunft. Auch die Bodenschutzkalkung ist ein wichtiger Baustein für zukunftsfähige und vitale Waldböden. Insbesondere, weil neue Stressfaktoren für die Waldökosysteme durch den Klimawandel hinzukommen. Ebenso wichtig ist es, dass die Länder die Kalkung fördern, denn alle Waldbesitzarten tragen den Generationenvertrag mit, so der Experte.

Stefan Nowack, HessenForst

Bitte beachten Sie das beigefügte Pressefoto zu Ihrer freien Verwendung. Bildnachweis: Siefker/DFWR (Dr. Alexander Schmithausen, Geschäftsführer Kalkverband Agrar; Rolf Werner, Vorsitzender Kalkverband Agrar; Christian Haase, Präsident DFWR; Ingmar Jung, Hessischer Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat; Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat)

Die Bodenschutzkalkung ist ein zentraler Baustein verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung. DFWR und Kalkverband Agrar sprechen sich dafür aus, die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) kontinuierlich fortzuführen, um die Stabilität der Waldböden langfristig zu sichern.

 

 

Der Kalkverband Agrar ist eine selbständige Fachabteilung im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V. Der Kalkverband Agrar ist zuständig für alle Fragen der Kalkanwendung im Bereich der Land- und Forstwirtschaft einschließlich Futterkalk sowie Teichwirtschaft. Sie wird von den Mitgliedsfirmen getragen, die Düngekalk und Futterkalk produzieren und/oder an die Land- und Forstwirtschaft liefern.

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) ist die Stimme für rund zwei Millionen private und öffentliche Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die die Fläche von etwa 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland nachhaltig pflegen und bewirtschaften. Die Mitgliedsorganisationen des DFWR vertreten den Privat-, Staats- und Körperschaftswald, die Forstwissenschaft, die mit der Forstwirtschaft verbundenen berufsständischen Verbände und weitere mit der Erhaltung und Förderung des Waldes und der Forstwirtschaft befasste Organisationen.

Die Pressemitteilung des DFWR finden Sie hier: https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/bodenschutzpreis-geht-nach-hessen/

 

Weitere Informationen zur Waldkalkung und zu aktuellen forstlichen Themen finden Sie auf www.waldkalkung.com.

Grünlandpflege im Fokus: Kalk als Basis der Grundnährstoffversorgung

Zur Produktion von hochwertigem Grundfutter wird ein gezieltes Grünlandmanagement immer wichtiger. Ein zentraler Faktor dabei ist die stabile Kalkversorgung, da sie den Boden-pH-Wert reguliert und damit direkt Nährstoffverfügbarkeit, Bodenstruktur, Wasserhaushalt und biologische Aktivität beeinflusst. Nur bei einem pH-Wert im empfohlenen Bereich (mindestens Versorgungsstufe C nach VDLUFA) können leistungsfähige Gräserbestände erhalten und Ertrag sowie Futterqualität langfristig gesichert werden.

Gerade unter den heutigen Bewirtschaftungsbedingungen mit zunehmenden Witterungsextremen wie längeren Trockenphasen, Starkregen und höheren Temperaturen gewinnt Kalk weiter an Bedeutung. Gut gekalkte Böden nehmen Wasser schneller auf, speichern es besser und bleiben gleichzeitig tragfähig und gut durchlüftet. Das reduziert Staunässe, Verdichtungen und Narbenschäden und erhöht die Widerstandsfähigkeit des Grünlands gegenüber Stresssituationen.

Ein Großteil der Grünlandflächen in Deutschland sind mit Kalk unterversorgt. Rund
60 % der Flächen weisen eine deutliche Bodenversauerung auf und benötigen eine Gesundungskalkung, weitere etwa 25 % eine Erhaltungskalkung. Nur ein kleiner Teil der Flächen ist aktuell ausreichend versorgt. Ursache sind unter anderem hohe jährliche Calciumverluste durch Auswaschung (bis 300 kg CaO/ha, auf bindigen Böden sogar bis 450 kg CaO/ha). Ohne regelmäßige Kalkausbringung sinkt der pH-Wert weiter ab.

Ein Kalkmangel wirkt sich negativ auf die Bestandszusammensetzung aus: wertvolle Futtergräser und Klee reagieren empfindlich auf saure Böden, während minderwertige Arten zunehmen. Erste Schadbilder zeigen sich häufig in Senken mit erhöhter Auswaschung sowie durch gehemmtes Wurzelwachstum und eine instabile Grasnarbe.

Kalk verbessert nicht nur den pH-Wert, sondern auch die Krümel- und Aggregatstabilität, fördert die Durchwurzelbarkeit und steigert die Aktivität des Bodenlebens. Dadurch werden Stickstoff, Phosphor und Magnesium besser verfügbar und die Stickstoffeffizienz erhöht. Gleichzeitig wird der Boden weniger verschlämmungs- und verdichtungsanfällig.

Für die Praxis:

  • Die Kalkmenge richtet sich nach Bodenart und analysiertem pH-Wert
    –> Kalkmenge unter https://naturkalk.de/kalkrechner/ bestimmen
  • Empfohlene pH-Werte im Grünland liegen etwa eine Stufe niedriger als im Ackerbau (ca. pH 5,0 auf Sand bis pH 6,3 auf schweren Böden)
  • Kohlensaure, möglichst magnesiumhaltige Kalke sind für eine Frühjahrskalkung, vor der Hauptwachstumsphase sinnvoll; langsame und nachhaltige Wirkung
  • Eine Herbstkalkung ist bodenschonend und ermöglicht eine gleichmäßige Umsetzung
  • Kalk sollte zeitlich getrennt von Stickstoffdüngern ausgebracht werden, um Verluste zu vermeiden, und nur bei tragfähigen, frost- und staunässefreien Böden erfolgen

Eine standortangepasste Kalkung – idealerweise kombiniert mit Maßnahmen zum Humusaufbau – ist damit eine zentrale Stellschraube für Bodenfruchtbarkeit, Bestandsstabilität und die Anpassung des Grünlands an den Klimawandel.

Weltbodentag 2025 – Bedeutung gesunder Böden am Tag des Bodens

Weltbodentag 2025 – Kalkverband Agrar betont Bedeutung gesunder Böden

Köln, 5. Dezember 2025 – Zum Weltbodentag am 5. Dezember 2025 macht der Kalkverband Agrar auf die zentrale Bedeutung gesunder Böden für Klimaschutz, Lebensmittelproduktion und Artenvielfalt aufmerksam. „Gesunde Böden sind unser kostbarstes Gut“, erklärt Dr. Alexander Schmithausen vom Kalkverband Agrar. „Am Weltbodentag wird diese begrenzte Ressource auch international ins Bewusstsein gerückt.“

Der Boden des Jahres 2026

Am Weltbodentag wird traditionell der Boden des Jahres für das Folgejahr ernannt. Nach den Waldböden in 2024 gehörte das Jahr 2025 der Rendzina – ein flachgründiger Kalksteinboden. Sie wird nun abgelöst: Archivböden sind Boden des Jahres 2026; und das aus gutem Grund: Archivböden speichern wertvolle Informationen über die Natur- und Kulturgeschichte unserer Landschaft und enthalten Zeugnisse früherer Landnutzung, Klimaentwicklung oder auch Siedlungsaktivitäten. „Sie sollten als Motivation und Ansporn dienen, auch heute mit der richtigen Bewirtschaftung und Pflege für langfristig intakte Böden zu sorgen“, erklärt Schmithausen.

Bodenschutz als zentrale Aufgabe

Nur gesunde Böden sind in der Lage, Extremsituationen wie Starkregen abzupuffern. Sie bilden eine Grundlage für gesunden Forst und ertragreiche Landwirtschaft. Versauerung, Nährstoffverluste und Bodenerosion gefährden diese Funktionen. Bodenschutzkalkungen im Wald sind eine Möglichkeit, strapazierte Böden zu stärken: „Der im Wald ausgebrachte Kalk neutralisiert Säuren im Boden – hierdurch werden die natürlichen Funktionen von durch Versauerung geschädigten Böden wieder aktiviert“, erklärt Schmithausen. Klein- und kleinstwaldbesitzende Eigentümer von Waldflächen können dabei von EU-Förderungen profitieren – bis zu 90 % (teilweise auch 100 %).

Bodenschutzpreis 2025 im März 2026

Gemeinsam mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR) wird der Kalkverband Agrar am 4. März 2026 den Bodenschutzpreis vergeben. Die Auszeichnung ehrt Projekte, die sich in besonderer Weise für nachhaltigen Bodenschutz einsetzen. In 2024 ging die Auszeichnung nach Rheinland-Pfalz, wo sich Klimaschutz- und Umweltministerin Katrin Eder in besonderer Weise für den Schutz der Waldböden engagierte.

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Nützliche Links:

Website zum Weltbodentag

Der Boden des Jahres 2025

Podcast Bodengesundheit und Klimawandel_Agritechnica_FACH.CREATOR.EVENT

Kalkverband Agrar in den Medien: Podcast DLG-Mitteilungen und Präsenz auf der Agritechnica sowie dem FACH.CREATOR.EVENT

Kalkung im Fokus – Kalkverband Agrar im Dialog mit der Landwirtschaft

Der November war für den Kalkverband Agrar ein ereignisreicher Monat voller Begegnungen, fachlicher Impulse und wirkungsstarker Formate – von der mehrtägigen Präsenz auf der Agritechnica bis hin zur Podcast-Aufnahme boten sich spannende Möglichkeiten für Gespräche rund um die Bodengesundheit.

Details zum Kooperationsstand auf der Agritechnica

Im Podcast: Kalkung neu gedacht

Pünktlich zum Messestart in Hannover erschien eine neue Podcast-Folge der DLG-Mitteilungen. Dr. Alexander Schmithausen vom Kalkverband Agrar sprach darin mit Florian Ebertseder, LfL, über die Rolle der Bodenkalkung in Zeiten des Klimawandels. Im Zwiegespräch teilten die Experten ihr Wissen und boten spannende Einblicke in die optimale Kalkung auf dem Acker, die nicht nur für die Bodenstruktur, Wasseraufnahme und das Wasserhaltevermögen von Bedeutung ist, sondern auch für stabile Erträge (Der Link zum Podcast).

Kalkverband Agrar auf der Agritechnica 2025

Unter dem Motto „Bodengesundheit sichern – Zukunft gestalten“ informierte der Kalkverband Agrar außerdem vom 9. bis 15. November 2025 über die zentrale Rolle von Kalk in der nachhaltigen Bodenbewirtschaftung – gemeinsam mit weiteren Partnern am DLG-Spotlight „Soil Health“ auf der Agritechnica. Zahlreiche Interessentinnen und Interessenten informierten sich am Stand über die Bedeutung der Kalkung für die pH-Regulierung, Nährstoffverfügbarkeit und Bodenstruktur.

Dank sogenannter Rhizotrone, transparenter Wurzelkästen, konnten die Besucherinnen und Besucher in den Boden eintauchen: Durch die Plexiglasscheiben kann man verfolgen, wie sich die Wurzeln unterirdisch ausbreiten und auf unterschiedliche Standortbedingungen reagieren. „Wir freuen uns, dass uns auf der Messe so großes Interesse rund um das Thema Kalkung begegnete. Unsere Besucherinnen und Besucher konnten am Stand erleben, wie sie die Vitalität ihrer Böden fördern können“, hält Dr. Alexander Schmithausen vom Kalkverband Agrar fest. Ein besonderes Highlight war der Besuch der FACH.CREATOREN – eine Gruppe von elf technikbegeisterten Agrarinfluencern, die ihre Eindrücke und Erlebnisse direkt auf ihren Social-Media-Kanälen teilten. „Je mehr Landwirtinnen und Landwirte Wissenswertes über die Bedeutung der Kalkung für ihre Böden erfahren, desto besser“, betont Schmithausen.

Instagramreel zu Tag 3 – Field meets Tech: Smart. Soil. Solutions.

Fach.Creator.Event goes AGRITECHNICA 2025 – Smarte Lösungen treffen echte Ackerbauprofis

DLG Spotlight Soil Health auf der Agritechnica

Kalkverband Agrar auf der AGRITECHNICA 2025: Engagement im DLG-Spotlight „Soil Health“ für gesunde Böden und nachhaltige Erträge

Der Kalkverband Agrar ist in diesem Jahr auf der AGRITECHNICA 2025 in Hannover aktiv vertreten und beteiligt sich mit weiteren Partnern am DLG-Spotlight „Soil Health“. Unter dem Leitgedanken „Bodengesundheit sichern – Zukunft gestalten“ informiert der Verband über die zentrale Rolle von Kalk in der nachhaltigen Bodenbewirtschaftung.

Die AGRITECHNICA, die weltweit größte Fachmesse für Landtechnik, steht vom 9. bis 15. November 2025 im Zeichen innovativer Technologien und agronomischer Lösungen. Das DLG-Spotlight „Soil Health“ bietet dabei eine Plattform, um Forschung, Praxis und Beratung rund um die Förderung gesunder Böden zu vernetzen.

„Bodengesundheit ist die Grundlage einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Mit einer ausgewogenen Kalkversorgung schaffen wir stabile Bodenstrukturen, fördern Bodenleben und sichern langfristig die Ertragsfähigkeit unserer Böden. Bei einer Minimalbodenbearbeitung ist eine ausreichende und regelmäßige Kalkversorgung ein wichtiger Faktor und unterscheidet sich zur konventionellen Bearbeitung, denn die Versauerung beginnt an der Oberfläche“, erklärt Dr. Alexander Schmithausen vom Kalkverband Agrar.

Beim Kalkverband Agrar im Bereich des Gemeinschaftsstands DLG-Spotlight „Soil Health“ können sich Besucherinnen und Besucher zum Thema „minimaler Bodeneingriff“ über die Bedeutung der Kalkung für pH-Regulierung, Nährstoffverfügbarkeit und Bodenstruktur informieren. Anhand von Praxisbeispielen zeigt der Verband, wie gezielter Kalkeinsatz zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und zur Förderung des Humusaufbaus beiträgt.

https://www.agritechnica.com/de/programm/dlg-spotlights/soil-health

Darüber hinaus beteiligt sich der Kalkverband Agrar an Fachgesprächen und Diskussionsrunden zu Themen wie Vitale Böden für die Zukunft – Praxisinterview zur Grundnährstoffversorgung und Kalkung und „Kalkung Sichtbar gemacht – Nährstoffverfügbarkeit und Bodenstruktur im Livetest“.

Besuchen Sie uns auf der AGRITECHNICA 2025
📍 DLG-Spotlight „Soil Health“, Halle 24 Stand A15
📅 9. – 15. November 2025, Messe Hannover

 

DLG-Spotlight Soil Health – Halle 24A15

Am Gemeinschaftsstand der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft e. V. (DLG) liegt der Fokus auf dem Boden, welcher für einen erfolgreichen Ackerbau grundlegend ist.

Gemeinsam präsentieren die Fachhochschule Südwestfalen, Saaten-Union, Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung, Bayer Crop Science und der Kalkverband Agrar den Besuchern Informationen rund um den Boden. Fragen rund um die Kalkung werden auf dem Messestand unter der Rubrik „Minimaler Bodeneingriff“ thematisiert. 

 

 

 

Besuchen Sie uns vom 09.-15.11.2025 auf der Agritechnica in Halle 24 Stand A15!

Weitere Informationen finden Sie in den nächsten Tagen hier: https://naturkalk.de/about-us/veranstaltungen/agritechnica2025/

Informationen und Veranstaltungen auf den Seiten der DLG: https://www.agritechnica.com/de/programm/dlg-spotlights/soil-health

 

Folgende Fachthemen und Vorträge finden im Rahmen der Agritechnica zum Thema Kalk und Bodenanalysen statt:

👉 Sonntag, 09.11.25 12:00 – 12:25 Uhr / 24A06 DLG Expert Stage

Bodengesundheit – Das Spotlight stellt sich vor

 

👉 Montag, 10.11.25, 12:00 – 12:25 Uhr / 24A06 DLG Expert Stage

Vitale Böden für die Zukunft – Praxisinterview zur Grundnährstoffversorgung und Kalkung

Korbinian Riedl und Dr. Alexander Schmithausen

 

👉 Montag, 10.11.25, 12:30 – 12:55 Uhr / 24A06 DLG Studio Stage

Bodenanalytik im Fokus – was macht Sinn?

Dr. Frank Lorenz, LUFA Nord-West

 

👉 Dienstag, 11.11.25, 14:00 – 14:25 Uhr / 24A06 DLG Studio Stage

Kalkung Sichtbar gemacht – Nährstoffverfügbarkeit und Bodenstruktur im Livetest

Oliver Borowy

 

👉 Donnerstag, 13.11.25, 11:00 – 11:25 Uhr / 24A06 DLG Expert Stage

Kalkung digital – Effiziente Bewirtschaftung durch teilflächenspezifische Kalkung

Holger Schier und Helmut Billeriß, Fa. Streumaster

 

Natürlich gibt es noch zahlreiche interessante Vorträge auch von unseren Partnern des Spotlight Soil Health –👉 hier.

EU Soil Monitoring Directive

EU Soil Monitoring Directive verabschiedet – Die Bodengesundheits-Richtlinie muss national in den nächsten 3 Jahren umgesetzt werden

Köln, 30.10.2025

 

Der Rat und das Parlament haben die EU-Bodengesundheits-Richtlinie am 29.09.25 bzw. am 23.10.25 offiziell verabschiedet. Dieses erste Gesetz zum Thema Böden wird einen EU-weiten Rahmen für die Bewertung und Überwachung der Bodengesundheit schaffen. Obwohl sein Inhalt abgeschwächt wurde, bleibt es ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bodengesundheit und wurde von einer großen Mehrheit der Mitgliedstaaten und der Mitglieder des Europäischen Parlaments gebilligt. 20 Tage nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt wird der Text in Kraft treten. National haben die Mitgliedsstaaten nun 3 Jahre Zeit die Richtlinie umzusetzen.

Inwiefern betrifft dies konkret die Bodenversauerung?

Art. 10 “Sustainable Soil Management practices” wurde entfernt. In Annex (Part C: soil descriptors without criteria) wird die Versauerung und der pH-Wert beschrieben.

Die Kalkung wird allerdings nicht direkt als Management Praxis hervorgehoben.

Auf nationaler Ebene müssen Parameter wie pH-Wert allerdings gemonitort werden, womit die Bodenversauerung weiterhin ein Thema sein wird.

Details finden Sie auf der Seite des EU-Parlament.

 

Die Relevanz einer standortgerechten Kalkversorgung im Rahmen der Bodenversauerung wurde bereits im Positionspapier zum Soil Monitoring Law beschrieben: https://naturkalk.de/2023/08/29/eu-soil-health-strategy-positionspapier-der-duengekalk-hauptgemeinschaft/

Kalkverband Agrar – neuer Name der ehemaligen Düngekalk-Hauptgemeinschaft

Aus „Düngekalk-Hauptgemeinschaft“ wird „Kalkverband Agrar“

Ab dem 15. Juli 2025 tritt der bekannte Fachverband rund um die Themen der Kalkung in Landwirtschaft und Forst unter einem neuen Namen auf: Der Kalkverband Agrar ist ab sofort Dreh- und Angelpunkt zu fachlichen Fragen rund um die Kalkung.

Klar, prägnant, stark: Im Zuge zukunftsträchtiger Themen in der Landwirtschaft und im Forstbereich entschied sich die bisherige Düngekalk-Hauptgemeinschaft im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. für einen neuen Namen. Als Kalkverband Agrar im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. kümmert sich die Organisation auch in Zukunft verlässlich um Fragen rund um die Kalkung in der Land- und Forstwirtschaft. Das bekannte Markenlogo „Naturkalk“ bleibt und kann weiterhin von Mitgliedern des Verbandes zu Werbezwecken verwendet werden.

 Ihr Ansprechpartner für Fragen zur Kalkung

Der Kalkverband Agrar ist eine eigenständige Unterorganisation im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V. Seit vielen Jahrzehnten ist er im Interesse seiner Mitglieder für alle Fragen der Kalkanwendung im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, einschließlich Futterkalk und Teichwirtschaft tätig.

Der Verband wird von den Gesellschaften und Mitgliedsfirmen getragen, die Düngekalk und Futterkalk (Naturkalk) an die Land- und Forstwirtschaft liefern.
Er vertritt die Mitgliedsfirmen gegenüber Politik, Ministerien, Behörden, Verbänden, Forschungs- und Beratungseinrichtungen im Bereich Land- und Forstwirtschaft – sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene. Dabei setzt die Organisation auf Fachlichkeit und wissenschaftliche Erkenntnisse, fördert den Dialog mit Expertinnen und Experten und ist gleichzeitig Ansprechpartner für Politik und Praxis.

Unsere Aufgaben im Überblick

  • Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den relevanten Bundes- und Landesministerien (Landwirtschaft – BMELH, Umwelt – BMUKN) sowie mit der EU-Kommission. Damit sind wir zentraler Ansprechpartner für eine praxisgerechte Gestaltung und Weiterentwicklung des Düngemittelrechts und alle Fragen zum Düngemittelrecht sowie der Zulassung für den Bereich Dünge- u. Futtermittel.
  • Wir koordinieren Forschungs- und Versuchsarbeiten auf dem Gebiet der Kalkdüngung in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten.
  • Wir leisten Beratung für die Mitgliedsfirmen und deren landwirtschaftliche Fachberater in allen agrikulturchemischen, ackerbaulichen und bodenkundlichen sowie technischen Fragen zum Düngekalk.
  • Wir stellen den Mitgliedern aktuelle Fach- und Marktinformationen zur Verfügung.
  • Wir vertreten den Nährstoff „Kalk“ in wichtigen Organisationen der Landwirtschaft, in denen aktuelle Fragen der Düngung und wichtiger Regelungen behandelt werden.
  • Im Auftrag des DIN vertreten wir in der Europäischen Normung (CEN) die Interessen der deutschen Düngekalkhersteller bei der Entwicklung von Analysenmethoden und der Festlegung von Produkteigenschaften.
  • Wir leisten zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungsbeteiligungen (DLG-Feldtage), veröffentlichen Broschüren und Merkblätter zum Thema Düngekalk oder Bodenschutz.
  • Wir registrieren den Kalkzustand der land- und forstwirtschaftlich genutzten Böden und erstellen Prognosen für den langfristigen Kalkbedarf.
  • Wir erfassen die amtliche Düngemittelstatistik und geben durch Interpretation der nationalen und regionalen Düngemittelmärkte Entscheidungshilfen.
  • Wir haben Einfluss auf die Durchführung der Qualitätsüberwachung und beraten in allen Fragen der Produktqualität.

Details zu unseren Aufgaben finden Sie auch hier: https://naturkalk.de/about-us/ziele-und-aufgaben/